Willkommen auf den „goldgelben Seiten“ des Freundeskreis Heeresaufklärer. Der Freundeskreis Heeresaufklärer ist ein Zusammenschluss aktiver und ehemaliger Offiziere sowie Reserveoffiziere der Heeresaufklärungstruppe und der Panzeraufklärungstruppe der Bundeswehr.
Der Freundeskreis
Der Freundeskreis der Heeresaufklärungstruppe versteht sich als attraktives und lebendiges Forum für den offenen Diskurs zwischen Jung und Alt, Aktiven und Reservisten, Zeit- und Berufssoldaten. Weitere Informationen »
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Im Rahmen regelmäßiger regionaler und überregionaler Treffen findet ein reger Informationsaustausch und eine intensive Kameradschaftspflege statt. Weitere Informationen »
Am 23. Januar 2023 hat der Kommandeur der 10. Panzerdivision, Generalmajor Ruprecht von Butler, dem Gebirgsversorgungsbataillon 8 und dem Gebirgsaufklärungsbataillon 230 jeweils ein Fahnenband für ihre Teilnahme an Auslandseinsätzen der Bundeswehr verliehen.
Mit der Verleihung der Fahnenbänder wurde den beiden Füssener Bataillonen eine der höchsten Auszeichnungen für einen militärischen Verband zuteil. Im Rahmen eines feierlichen Appells mit mehr als 800 Soldatinnen und Soldaten wurde dem Gebirgsversorgungsbataillon 8 und dem Gebirgsaufklärungsbataillon 230 das Fahnenband von Generalmajor Ruprecht von Butler verliehen. Über viele Jahre bewährten sich die Soldaten der beiden Verbände in den diversen Auslandseinsätzen der Bundeswehr – unter anderem im Kosovo, in Afghanistan und in Mali. Die Fahnenbänder werden dauerhaft an der Truppenfahne des jeweiligen Verbandes als deutlich sichtbares Zeichen der Anerkennung befestigt.
Diese besondere Leistung erkannte auch der Füssener Bürgermeister Maximilian Eichstätter an, als er das Wort an die Soldatinnen und Soldaten richtet: „Sie alle stehen für unsere Sicherheit ein. Wir Füssener stehen zu 100 Prozent hinter Ihnen.“ Auch die Verbundenheit zwischen der Region und der Bundeswehr betonte der Bürgermeister. Eine Verbundenheit, die auch beim Blick auf die Ehrentribüne deutlich wurde. Zahlreiche Bürgermeister der Patengemeinden und regionale Funktionsträger wohnten dem feierlichen Appell bei.
General von Butler, der als Kommandeur der 10. Panzerdivision 29 Verbände im süddeutschen Raum führt, verband das Schöne mit dem Praktischen. Den Folgetag nutzte der General für einen Truppenbesuch, um sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit seiner beiden Füssener Bataillone zu überzeugen.
„Gemeinsam aufklären!“ Unter diesem Credo führte die III. Inspektion der Heeresaufklärungsschule vom 16. Januar bis zum 26. Januar das Modul 2 des Offizierslehrgang Teil 3 in Bergen durch.
Ausbildungsziel war es, das im Offizierlehrgang erlangte Wissen und die Kenntnis über die eigene Fähigkeit im Rahmen einer Gefechtsstandübung einzubringen und ein Systemverständnis für die Führung aller Fähigkeiten der Heeresaufklärungstruppe (geführt im „Sensormix“ aus „einer Hand“) zu erlangen, um als zukünftiger Heeresaufklärungsoffizier, mit dem notwendigen Systemverständnis ausgestattet, auf einem Gefechtsstand bestehen zu können.
Nachdem in der Vorwoche den Lehrgangsteilnehmern die unterschiedlichen Fähigkeiten der Heeresaufklärungstruppe praktisch dargestellt worden waren, galt es nun, diesen Sensormix auf einem Gefechtsstand einer gemischten Aufklärungskompanie zusammenzuführen.
Der eingesetzte Kompanieeinsatzoffizier (rechts) trägt „dem Bataillonskommandeur“ die Idee des Gefechtes für den Sensoreinsatz der gemischten Aufklärungskompanie vor.
Dabei wurden die Fähigkeiten der fahrzeuggebundenen Spähaufklärung, die abgesessene Spähaufklärung, die Radaraufklärung, die luftgestützte unbemannte Aufklärung sowie die Feldnachrichtenaufklärung eingebunden.
Alle Aufklärungsdisziplinen wurden im Leitungsgefechtsstand durch Ausbilderpersonal und mit Unterstützung der V. Inspektion und des Simulationszentrum Heeresaufklärungstruppe als Sensorführer abgebildet. So konnten die Lehrgangsteilnehmerinnen und Lehrgangsteilnehmer ein realitätsnahes Bild, beginnend mit der Befehlsausgabe des Bataillons, gewinnen und danach mit einem angeleiteten Handlungstraining die Auswertung des Auftrages, die Beurteilung der Lage, der Entschluss sowie die Einsatzplanung üben. In der abschließenden 72-stündigen Gefechtsstandübung galt es nun die Sensoren zu steuern, die sensornahe Auswertung vertiefend auszuwerten und die gewonnenen Aufklärungsergebnisse zu verarbeiten.
Die Gefechtsstandübung „COMMON RECCE“ bildete gleichzeitig den Abschluss des Offizierslehrganges Teil 3 in 2022/2023. Fazit: Wieder einmal konnte ein neuer Jahrgang des Offiziernachwuchses der Heeresaufklärungstruppe erfolgreich ausgebildet werden und wird in Kürze seine erste Verwendung in der Truppe antreten.
Sehr geehrte Mitglieder, aufgrund eines IT-Fehlers in der Druckerei kam es zu Unregelmäßigkeiten beim Versand des aktuellen Panzerspähtrupps (Heft 70).
Einige Mitglieder haben daher zwei Hefte in zwei Sendungen bekommen, einige Mitglieder haben kein Heft erhalten. Die Druckerei wird die fehlenden Hefte schnellstmöglich nachsenden. Für Sie besteht kein Handlungsbedarf.
Tim Grünewald, Geschäftsführer"
Handlungsbedarf wird alsbald abgestellt. Nachsendungen erfolgen in den kommenden Tagen
Abschlussantreten nach erfolgreicher Beendigung des Feldwebellehrganges MFT (Militärfachlicher Teil) an der Heeresaufklärungsschule inklusive Auszeichnung des Lehrgangsbesten und Beförderungen durch den General der Heeresaufklärungstruppe. Der Freundeskreis wünscht allen frisch-beförderten Portepeeträgern stets Soldatenglück und eine gute Hand in Ihrer ersten Truppenverwendung als Führer, Ausbilder und Erzieher. #RückgratDesHeeres
Ein spannendes, forderndes und gleichzeitig richtungsweisendes Halbjahr liegt hinter der Heeresaufklärungsschule und seinen Soldatinnen und Soldaten. Von der Ausbildung unseres Offizier- und Portepeeträgernachwuchses über die Auswahlverfahren in den Fähigkeiten Fernspäh sowie Feldnachrichten bis zur Teilnahme an nationalen und internationalen Ausbildungsvorhaben - das Lastenheft der Schule war wieder sehr gut gefüllt. Doch dank des vorbildlichen und unermüdlichen Einsatzes des gesamten Stammpersonals konnten alle Herausforderungen bewerkstelligt werden. Und das vor allem auch, ohne den auferlegten Eigenanspruch aus den Augen zu verlieren: Einsatznah ausbilden! Aber der Reihe nach...
HAufklS auf Stippvisite in Berlin
„Politische Bildung ist Teil der Persönlichkeitsbildung und nur dann glaubwürdig, wenn der Rahmen, in dem sie sich bewegt, die Werte unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung verdeutlicht und erlebbar werden lässt.“ - Diesem Leitgedanken folgend führte das Stammpersonal HAufklS vor der Sommerpause eine viertägige Bildungsfahrt durch - Ablaufpunkt: Kaserne Panzertruppenschule. Auslaufpunkt: Berlin. Das Seminarprogramm beinhaltete unter anderem eine Stadtrundfahrt, den Besuch des neuen BND-Komplexes sowie eine Begehung des Invalidenfriedhofes inklusive Impulsvorträge zu signifikanten militärische Führern, die an Ort und Stelle ihre letzte Ruhestätte gefunden haben - hier: u.a. die preußischen Generäle von Scharnhorst, von Winterfeldt und von Boyen. Besonderes Highlight der Stippvisite in der Bundeshauptstadt war sicherlich auch der Besuch des Paul-Löbe-Hauses, da hier ein Hintergrundgespräch mit dem Munsteraner Bundestagsabgeordneten und SPD-Bundesvorsitzenden Lars Klingbeil erfolgte. Abgerundet wurde das Programm mit einer Führung durch den Bundesrat und den Besuch des neuen Dokumentationszentrums Flucht und Vertreibung, ehe das Stammpersonal dann wieder mit vielen Impressionen im Gepäck die Rückreise nach Munster antrat.
Begehung des Invalidenfriedhofes gepaart mit Impulsvorträgen
Ausbilden, Führen und Erziehen
Nach Ende der vierwöchigen Sommerpause stehen die Hörsäle 41 und 46 (fahrzeuggebundene Spähaufklärung) sowie Hörsaal 44 und 48 (UAS LUNA) wieder mitten Auftrag und zeichnen sich für die Ausbildung der Feldwebelanwärter im „militärfachlichen Teil“ verantwortlich. Gleiches gilt auch für den Hörsaal 51, der den Feldwebelnachwuchs der Feldnachrichtenkräfte für eine künftige Verwendung als stellvertretender Truppführer befähigt. Die Offizierausbildung in der III. Inspektion läuft ebenfalls weiter. Seit September stellen sich zudem im Hörsaal 42 wieder Soldaten dem Training „Einsatz Fernspähkräfte“ – ein spezielles Auswahlverfahren, welches über den Zeitraum von 60 Tagen von erfahrenen Fernspähern durchgeführt wird und mit einer zehntägigen Prüfung endet - Mit dem Ziel: Die Teilnehmer für eine Verwendung innerhalb dieses körperlich und geistig sehr fordernden Auftragsspektrums zu befähigen.
Während des Fernspähauswahlverfahrens müssen so manche Herausforderungen gemeistert werden
Besuch aus dem Sahel
Die politische Administration des Niger ist ein wichtiger Partner in Bezug auf Deutsche Sicherheitsinteressen in der Sahel-Zone. Aus diesem Grund entsendet Deutschland im Rahmen der Operation Gazelle seit 2018 Soldatinnen und Soldaten in das westafrikanische Land, die im Rahmen von Ausbildung und Beratung nigrische Spezialkräfte unterstützen. Um den binationalen Austausch auch im „Bereich Aufklärung“ zu schärfen, war im Oktober eine Delegation der nigrischen Landstreitkräfte in Munster zu Gast. Hier wurde den auswertigen Kameraden das Fähigkeitsspektrum der Heeresaufklärungstruppe in voller Bandbreite dargestellt und erläutert. Den Kurzbesuch der nigrischen Aufklärer-Kameraden komplettierte die Teilnahme an einem Durchgang der Ausbildungslehrübung Landoperationen (ALÜ LandOp).
Der General der Heeresaufklärungstruppe begrüßt seinen nigrischen Counterpart zum binationalen Erfahrungsaustausch in Munster
ALÜ LandOp 22
Mit zahlreichen Teilnehmern aus aller Ecken der Bundesrepublik, erhielten auch in diesem Jahr unter anderem Angehörige der Heeresaufklärungsschule sowie Teilnehmer des Offizierslehrganges Teil 3 die Gelegenheit, sich anhand einer Ausbildungslehrübung (ALÜ) die Operationsführung von der Entscheidungsfindung bis hin zum taktischen Gefecht einer Panzerbrigade auf allen ihren Ebenen, von der Logistik bis hin zum Sanitätsdienst, veranschaulichen zu lassen. Teile der in der ALÜ eingesetzten Kräfte des AufklBtl 8 aus Freyung nutzten den mehrwöchigen Aufenthalt in der Heide, um sich unter Leitung ihres Kommandeurs an der HAufklS im Führungsprozess der HAufklTr beüben zu lassen.
Personalia
Das zweite Halbjahr 2022 beinhaltete natürlich auch wieder Personalwechsel auf signifikanten Dienstposten. In der III. Inspektion gab Hauptmann Haas den Staffelstab des Hörsaalleiters 35 (lftgst. Aufkl. LUNA) an Major Schulz weiter. Ein weiterer Neuzugang in „der Dritten“ ist Hauptmann Radulovic, der von der 2./Aufklärungsbataillon 6 „HOLSTEIN“ Richtung Munster wechselt und hier eine Verwendung als Hörsaalleiter in der Fähigkeit fzggeb. SpähAufkl antritt. In der IV. Inspektion übergab Stabsfeldwebel Arndt die Amtsgeschäfte des Inspektionsfeldwebels an seinen Nachfolger Hauptfeldwebel Friedrich. Weiterhin wurde mit Oberstabsfeldwebel Schneider eine echte Ausbilderkoryphäe der IV. Inspektion in den verdienten Ruhestand verabschiedet. In der Fähigkeit Radaraufklärung hatte er über viele Jahre den Portepeeträgernachwuchs nachhaltig geprägt und Generationen neuer Radaristen mit viel Herzblut und Liebe zum Detail ausgebildet. In der V. Inspektion übernahm Hauptmann Radke den Dienstposten des Hörsaalleiters 51 von Hauptmann Dietrich. Zudem wurde nun nach längerer Vakanz auch der Dienstposten des Hörsaalleiters 52 durch die Luftwaffe besetzt. Oberleutnant Jähnig und sein Ausbilderteam werden nun im Schwerpunkt den Fachlehrgang „Umsetzer Feldnachrichten“ durchführen. Durch die Besetzung des Luftwaffendienstpostens kann die V. Inspektion nun mit Fug und Recht die Zusatzbezeichnung „JOINT“ tragen, denn nun sind sowohl die Hörsaalleiterposten des Heeres, der Luftwaffe als auch der Marine besetzt.
Oberstabsfeldwebel Schneider wird durch den General der Heeresaufklärungstruppe in den verdienten Ruhestand verabschiedet